Mein
Haus und mein Garten
Zum Haus und Garten gehört
zuallererst meine Katze Xenia,
am 1. Oktober 2002 im Alter von
etwa 1 Jahr zugelaufen:
Katze Xenia verbrachte
den Jahrhundertsommer 2002 als scheue
Wildkatze und somit Selbstversorgerin
in meinem Garten. Als ihr klar wurde,
daß die Nächte kälter
werden, stand sie eines Sonntags vor
der Türe, um mir um die Füße
zu streichen. Damit begann die schrittweise
Eroberung des Hauses und bestimmter,
bevorzugter, aber wechselnder Plätze
darin. Sie ist Morgenmuffel, ansonsten
gesellige Schmusekatze und Plaudertasche,
solange keine Hektik aufkommt. Ihre
Ansprüche bestehen aus einem erhöhten
Schlafplatz, einem bestimmtem Trockenfutter
und Wasser. Feuchtfutter wird fallweise
selbst im eigenen Revier besorgt und
dann im Haus an ruhiger Stelle zerlegt.
Sie liebt es bei Regenwetter auf
Mäusejagd zu gehen und klatschnaß
ins Haus zurückzukommen. Tägliche
Fellpflege und öfters ausgiebige
Streicheleinheiten werden lautstark eingefordert.
Was sie haßt sind Autofahrten,
Staubsauger, Rasenmäher und Rauchfangkehrer.
Wie sagte Pablo Picasso
doch so schön: Katzen sind
die rücksichtsvollsten und aufmerksamsten
Gesellschafter, die man sich wünschen
kann.
Mein Naturgarten,
von manchen wahrscheinlich auch als ungepflegter
Urwald bezeichnet, wird nicht kultiviert,
sondern gelassen beobachtet. Man greift
nur dort ein, wo die Natur zu übermütig
wird.
Mein Haus ist
immer noch eine Baustelle, aber mit der
Zeit werde ich alle noch geplanten Renovierungen
abschließen - bei einem über
60 Jahre altem Haus, während des
letzten Weltkrieges gebaut, oft nicht
so einfach. |